Passt ein Elektroauto zu mir?

Geben Sie uns 10 Minuten. Der VRM Assistent gibt Ihnen eine erste Orientierung rund um das Thema Elektroauto.

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2019 wird das Jahr der Elektroautos.

Allein in Deutschland kommen im Laufe des Jahres 15 neue Modelle auf den Markt. Die Auswahl für Sie wird also immer größer. Los geht’s ab 12.000 Euro für ein neues Elektroauto. Das meistverkaufte Modell ist der Renault Zoé für 21.900 Euro. Aber auch im Premiumsegment werden Sie 2019 bei Tesla, Audi oder Porsche fündig.

Mit Reichweiten bis zu 600 km werden Elektroautos immer alltagstauglicher. Gerade bei ausländischen Herstellern gibt es Angebote in allen Preis- und Leistungsklassen. Auch designtechnisch tut sich was. Neben den optisch außergewöhnlichen Modellen gibt es nun auch Modelle in klassischer Optik.

Die Auswahl wird immer größer.

5 Irrtümer rund um das Elektroauto

1

Da muss ich ja alle 100 km aufladen!

Von wegen: Moderne E-Autos erreichen mit einer vollen Ladung eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern.
2

Das kann ja keiner bezahlen!

Das ist nur die halbe Wahrheit: Steuervorteile, Prämien und günstige Betriebskosten wiegen den zum Teil noch höheren Anschaffungspreis auf.
3

Ich lade mehr, als dass ich fahre!

Falsch gedacht: An einer Schnell-Ladestation ist Ihr Auto in unter einer Stunde voll aufgeladen.
4

Es gibt doch kaum öffentliche Ladestationen!

Das war einmal: Das Netz der Ladestation in Deutschland wächst stetig. Derzeit gibt es bereits über 14.000 Ladestationen.
5

In Urlaubfahren kann ich mit einem E-Auto vergessen!

Das stimmt so nicht: Mit der richtigen Routenplanung entlang der Ladestationen und damit verbundenen Pausen steht Ihrem Urlaub nichts im Wege.

Lohnt sich jetzt der Einstieg?

Schonmal vorweg: Einige Dinge müssen Sie komplett neu denken. Wesentliche Standards wie beim “Verbrenner” bleiben jedoch gleich.

Der Fahrspaß? Radikal neu.

Leise dahingleiten, weniger Vibrationen, das coole Gefühl, Vorreiter zu sein – All das bringt neuen Fahrspaß, auf den viele E-Mobilisten nicht mehr verzichten wollen.

Die Haltedauer? Ähnlich wie heute.

Rund 1.000 Ladevorgänge (etwa 100.000 km) sind die Faustregel – reicht für mindestens fünf Jahre.

Der Grundpreis? Deutlich höher.

Elektroautos kosten teilweise 20-50% mehr. Schauen Sie sich den ausführlichen ADAC Kostenvergleich ein.

Die Versicherung? Bleibt gleich.

Die Beitragssätze der Versicherungen liegen noch auf vergleichbarem Niveau. Es gibt einfach zu wenig Referenzfälle.

Werkstatt-/Betriebskosten und Steuer? Viel geringer.

Elektroautos gelten als verschleißarm. Bei den Werkstattkosten können Sie wirklich sparen.

Die Stromkosten betragen rund 4,49 Euro pro 100 km (≤ 50% zum Verbrenner). Auch zuhause Laden ist machbar! Viele Stadtwerke und Arbeitgeber bieten bereits Lösungen an.

Neuzulassungen sind bis 10 Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Auch danach fallen nur 50 Prozent der sonst üblichen Steuer an (siehe § 9 Abs. 2 KraftStG).

Der Wertverlust? Noch nicht zu beziffern.

Erst die zweite Generation an E-Autos ist auf unseren Straßen. Deshalb lassen sich Wertverluste noch schwer einschätzen. Doch Achtung: Eine Batterie-Nachrüstung schlägt schnell mit 10.000 Euro und mehr zu Buche.

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Was ist bei einem Elektroauto anders?

Auto an der Ladestation | VRM Assistent
Ladesäule

Per Steckdose, mit einer Wallbox zuhause oder an einer öffentlichen Ladesäule – es gibt viele Möglichkeiten, Ihr E-Auto aufzuladen.

Batterie

Die Batterie ist das Herzstück Ihres E-Autos. Die Hersteller geben i.d.R. acht Jahre Garantie auf die Batterie, deren Ladekapazität mit der Zeit nachlässt.

Stecker

Ein einheitlicher Standard für Steckersysteme hat sich bisweilen noch nicht durchgesetzt. In Europa etabliert sich immer mehr der sogenannte Typ 2-Stecker, obligatorisch ist dieser Stecker allerdings nicht.

Mehr Gewicht

Mit der Batterie wiegt das Auto ca. 20% mehr als ein vergleichbarer Verbrenner.

Kein Getriebe

Ihr Vorteil: Das Kuppeln hat ein Ende. Weniger Teile bedeuten außerdem weniger Verschleiß.

Leichtbaumaterial

Aufgrund der schweren Batterie und aus Effizienzgründen müssen bei der Karosserie Kilos gespart werden.

Sound

Mit superleise ist ab 1.9.2019 Schluss. EU-Pflicht: Ab 20 km/h braucht es künstliche Geräusche

Reifen

Normale Reifen halten nur halb so lang. Die hohe Beschleunigung hat hier Nachteile.

Akku leer?

Drei Fakten rund um die Batterie.

14

öffentliche Ladestationen in Deutschland

80

der E-Auto-Fahrer laden zuhause

60

Ladezeit an einer Schnell-Ladestation

Wie und wo kann ich mein E-Auto aufladen?

Zuhause laden ist kinderleicht. Hierzu reicht theoretisch schon eine übliche Haushaltssteckdose mit 230 Volt und ein spezielles Ladekabel. Noch schneller geht es allerdings mit einer Wallbox, einer privaten Ladestation für zuhause. Die Wallbox bietet Sicherheit und vor allem Schnelligkeit – denn damit ist das E-Auto in nur 1-4 Stunden geladen. Kostenpunkt für gute Wallboxen: Ab 500 Euro aufwärts.

Außerdem gibt es mittlerweile rund 14.000 öffentliche Ladestationen in ganz Deutschland, davon 18% Schnelllader. Tendenz steigend.

Wie lange dauert der Ladevorgang?

Das hängt von der Batterie und der Leistung der Ladestation ab. Am schnellsten geht es an öffentlichen Schnell-Ladestationen, hier reicht häufig schon eine knappe Stunde, um die Akkus 80% aufzuladen. Eine Wallbox zuhause benötigt 1 bis 4 Stunden,  bei normalem Haushaltsstrom (230 Volt) müssen Sie mit 8 bis 15 Stunden rechnen.

Wie teuer ist eine Tankladung Strom?

Kommt darauf an, wo sie laden. Zuhause laden Sie i.d.R. zum normalen Preis für Haushaltsstrom. An den meisten öffentlichen Ladestationen wird pro Stunde und je nach Ladeleistung abgerechnet.

Angenommen der Preis pro Stunde beträgt 1,20 Euro und Sie laden in fünf Stunden 30 kWh, kosten 100 Kilometer bei einem Verbrauch von 15 kW 3 Euro. Bei einem durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von 30 Cent wären Sie bei 4,50 Euro. Zum Vergleich: Für 7 Liter Super zahlt man etwa 10 Euro.

Mit dem E-Auto in den Urlaub?

Kein Problem! Mit dem Elektroauto in den Urlaub fahren ist heutzutage durchaus möglich. Es erfordert jedoch eine gute Vorbereitung. Denn je nach Reiseziel ist das Netz an Ladestationen unterschiedlich ausgebaut. Am besten wählen Sie eine Route, die an möglichst vielen Ladestationen entlang verläuft. Spezielle Routenplaner für E-Autos wie Going Electric helfen Ihnen dabei.

Reichweite aktueller Modelle

Opel Ampera-E

522 km

BMW i3

360 km

KIA Soul EV

246 km

Nissan Leaf

348 km

Tesla Model 3

528 km

VW Golf VII e-Golf

228 km

Quelle: ADAC 2019

Berücksichtigen Sie bei der Planung ebenfalls, dass viele Anbieter von Ladestationen eine Registrierung fordern. Tipp: Setzen Sie bei der Routenplanung vorrangig auf Schnell-Ladestationen. Diese laden in einer knappen Stunde die Batterie auf. Eine normale Ladestation benötigt hingegen fünf bis sechs Stunden.

Neu, gebraucht oder geleast: Was ist die beste Wahl?

Neuwagen und Leasingfahrzeuge haben klare Vorteile! Auch wenn die Grundkosten zunächst höher sind, es gibt drei Aspekte, die für einen Neukauf sprechen:

Elektroautos werden mit 4.000 Euro gefördert, Plug-in-Hybride mit 3.000 Euro. Die Anträge finden Sie hier. Wichtig: Der Netto-Basispreis nach Liste darf 60.000 Euro nicht überschreiten. Das Fahrzeug muss weiterhin auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge stehen.

Bekannte Hersteller geben bis zu 8 Jahre Garantie. Für die normale Laufzeit über 100.000 km reicht dies völlig aus. Dieser Grad an Sicherheit – v.a. für die Batterie – ist also ein weiterer Pluspunkt.

Akkus werden immer besser, die Software ebenso. Wer länger plant und überzeugt ist, sich im Alltag umzustellen, wird mit einem Neufahrzeug besser fahren.

Kaufen Sie gebrauchte E-Autos besser nur mit Garantie und/oder über ein eigenes Batterieleasing. Wenn Sie schnell und günstiger einsteigen wollen, sind Gebrauchte der 2. Generation eine gute Wahl. Neuwagen haben jedoch eindeutige Vorteile.

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